Kleistermaschine von Tapofix im Test

Wer auf der Suche nach einer zuverlässigen und zugleich hochwertigen Kleistermaschine ist, ist mit dem Tapofix Profigerät bestens beraten. Dank ihrer innovativen Konstruktion können die beim Tapezieren benötigten Tapetenbahnen bequem und gleichmäßig eingekleistert und direkt vor Ort verarbeitet werden.

Die vom Malermeister Paul Hohenhövel entwickelte und aus rostfreiem Edelstahl gefertigte Tapofix Kleistermaschine ist ein Segen für all jene, die die Zeiten manuellen Einkleisterns von Tapetenbahnen hinter sich lassen möchten. Das Tischgerät mit einer Arbeitsbreite von 56 cm verfügt über ein Drehgestell, welches ein ermüdungsfreies Arbeiten beim Vorbereiten der Tapeten gewährleistet.
Im ersten Arbeitsschritt wird die Kleistermaschine mit den integrierten Befestigungsklammern am Tapeziertisch fixiert. Anschließend wird der angemischte Kleister in der Kleisterwanne eingefüllt und die Walze nebst Abstreifer fixiert. Nun wird die Tapete auf die Rollenhalter geschoben und die gewünschte Länge ab Schneidkante gemessen. Hilfreich ist hier eine Markierung durch Klebestreifen auf dem Tapeziertisch, sofern dieser nicht über ein integriertes Zentimetermaß verfügt. Die Tapetenbahn wird im nächsten Arbeitsschritt zwischen den am Gerät aufgebrachten Pfeilen auf dem Oberteil parallel zur Tischkante durchgezogen und mit einem Teppichmesser an der gewünschten Stelle (Markierung am Tapeziertisch) abgetrennt. Nun kann die erste Bahn zusammengelegt werden und einweichen, während die Folgebahnen bequem vorbereitet werden können.

Produkttest – Kleisterbürste ade

Dank der Tapofix Profi-Kleistermaschine kann der Aufwand beim Tapezieren wesentlich minimiert werden. Anders als beim herkömmlichen, manuellen Einkleistern der bereits vorab gemessenen und zugeschnittenen Bahnen erlaubt die Kleistermaschine ein Stück weit angenehme Fließbandarbeit im kleinen Stil. Die Tapete wird dank der Walzenkonstruktion gleichmäßig eingekleistert, wodurch ein besserer Halt der Tapete an der Wand gewährleistet wird. Per Hand und Pinsel lassen sich kaum messbare Vergleichsergebnisse erzielen. Zudem wird die Tapete mit wenig Aufwand durch das Gerät gezogen und erlaubt dadurch ein rückenschonendes Arbeiten. Um zwischendurch nicht trocken zu laufen, sollte schon vorab die entsprechende Menge an Kleister für das Vorhaben angemischt werden, sodass dieser bequem nachgefüllt werden kann, ohne ihn jedes Mal neu anzusetzen. Insbesondere große Tapeziervorhaben können hinsichtlich des Zeitaufwandes in wesentlich kürzerer Zeit im Vergleich zur manuellen Kleistermethode umsetzen. Aber auch für verhältnismäßig kleine Vorhaben lohnt sich der Einsatz allemal. Dank der hochwertigen Verarbeitung und der eingesetzten Materialien lässt sich eine hohe Lebensdauer des Gerätes erahnen. Nicht umsonst wurde das Gerät beziehungsweise der Prototyp Anfang der 60er Jahre in erster Linie von einem Maler für Maler entwickelt. Auch heute noch steht die Firma Tapofix für Qualität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer innovativen Produkte.

Reinigung in Badewanne oder Dusche

Ebenso einfach wie die Bedienung der – im Übrigen stromlosen – Maschine gestaltet sich auch die Reinigung. Nach Abschluss des Tapezierens wird der noch übrige Kleister entsorgt und die Maschine bequem in der Dusche oder der Badewanne unter fließendem, warmen Wasser abgespült. Anschließend wird die Maschine per Hand abgetrocknet. Aufgrund der verarbeiteten, rostfreien Edelstahlteile versteht es sich dabei von selbst, dass Rost keinerlei Chance hat und somit auch nicht zum Problem werden kann, wenn die Maschine für längere Zeit gelagert wird.

Fazit

Die Anschaffung einer Tapofix Kleistermaschine lohnt sich in jedem Fall für alle, die ihr Renovierungsvorhaben hinsichtlich des Einkleisterns und Zuschneidens mit minimalem Aufwand betreiben wollen. Lediglich das Anbringen der Tapete an der Wand muss manuell erfolgen. Dabei eignet sich das Gerät sowohl für den privaten wie auch den gewerblichen Einsatz. Kaum ein Maler kleistert heute seine Tapeten noch per Hand ein. Warum sollte also dem Privatmann dieses Privileg vorenthalten werden? Genau das hat sich sicherlich auch der Erfinder und Malermeister Paul Hohenhövel aus Wolfsburg gedacht und somit den Heimwerkermarkt für sich entdeckt und erschlossen. Wer schon einmal in den Genuss gekommen ist, ein komplettes Einfamilienhaus renovieren und neu tapezieren zu dürfen, der kann sicherlich nachvollziehen, welche Erleichterung hier möglich ist. Insbesondere Menschen mit Rückenproblemen dürften die Tapofix Kleistermaschine schnell ins Herz schließen.
Da das Arbeiten im Stehen problemlos möglich und bei Bedienung der Maschine keine gebückte Körperhaltung vonnöten ist, ist dieser praktische Helfer eine enorme Entlastung. Und das nicht nur in puncto Rücken. Anders als beim manuellen Messen, Zuschneiden und Einkleistern von Tapetenbahnen wird hier lediglich die Rolle eingespannt, die gewünschte Länge gleichmäßig mit Kleister benetzt und die Tapete dank der im Vorfeld angebrachten Markierung in einem Arbeitsschritt auf Maß geschnitten.
Beim Einsatz dieser Maschine macht selbst das Tapezieren großer Räume oder gar eines Einfamilienhauses Spaß. Und wer ihre Vorzüge für sich entdeckt hat, der verleiht sie sicherlich auch gern Freunden und Bekannten, die allein schon bei dem Wort “tapezieren” das P (für Panik) in den Augen haben. Dabei kann tapezieren doch im Prinzip so angenehm sein, wenn man die richtigen Arbeitsgeräte zur Verfügung hat.